Showing posts with label Hinternvoll. Show all posts
Showing posts with label Hinternvoll. Show all posts

Friday, April 4, 2008

Kochlöffel = wooden spoon




Der Rohrstock war sicher bis vor vierzig, fünzig Jahren in Deutschland das übliche Instrument um ungezogenen Gören Manieren beizubringen. Das war in den Zeiten, in denen eine Tracht Prügel zu den alltäglichen Ereignissen zu Hause und in der Schule gehörte.

Mit den 68ern und dem Aufkommen der antiautoritären Erziehung änderte sich dies. Der Rohrstock kam aus er Mode. Aber es gab immer noch ungezogene Mädchen und immer noch war es nötig ihnen den Hintern zu versohlen. Normale Haushaltsgegenstände waren schnell zur Hand: der Riemen, der Kleiderbügel, der Teppichklopfer, der Kochlöffel.

Diese Instrumente werden unter Spankingfreunden, vor allem von denen, die mehr theoretisch mit der Sache beschäftigt sind, belächelt. Wer aber jemals z.B. den Kochlöffel ausgiebig auf seinem nackten Hintern gespürt hat, der weiß, dass dies nicht zum Lachen war.






Der Schmerz ist auf eine kleine Fläche konzentriert und wirkt lange nach. "Du kriegst den Arsch voll bis du nicht mehr sitzen kannst" - diese Drohung lässt sich mit ein, zwei Dutzend saftigen Rohrstockhieben sicher verwirklichen. Aber ein ordentiches Hinternvoll mit dem Kochlöffel ist sicher genauso eindrucksvoll und macht aus einem ungezogenen Früchtchen in wenigen Minuten ein heulendes Fräulein, dass von ganzem Herzen Besserung verspricht.

In der spankingszene sind solche häusliche Instrumente eher selten im Einsatz zu finden.
http://www.girls-boarding-school.com/, http://www.punishedbrats.com/und (manchmal) Firmhandspanking.com sind da die Ausnahme.

Persönlich: Der Teppichklopfer und der Kochlöffel sind die Instrumente, die ich am meisten respektiere. Ein Rohrstock ist schmerzhaft. Den englischen Cane habe ich nie gespürt. Das amerikanische Paddle mag ich nicht.

All pics in this posting are taken from http://spankingpixie.blogspot.com/
They belong to http://www.punishedbrats.com/

Will try to translate that posting into english later.

.
.

Saturday, August 4, 2007

Pawlov

Immer wieder mal findet man im Internet Seiten, in denen spanking unter dem Oberbegriff Fetischismus eingeordnet wird.
Das ärgert mich. Denn eigentlich möchte ich nicht zu den Fetischisten gezählt werden.

Definition: Fetischismus ist die Fixierung auf einen unbelebten Gegenstand oder ein Körperteil und dient der sexuellen Stimulanz oder ersetzt den eigentlichen Sexualakt gänzlich. (Def. laut Wikipedia).

Ich denke dann immer an die Pawloschen Hunde, bei denen man nur den Futterglocke läuten musste und schon lief ihnen der Speichel im Munde zusammen.




Ich möchte kein Pawloscher Hund sein.
Also frage ich mich, erfülle ich die in der Definition genannten Kriterien? Bin ich Fetischistin, bin ich fixiert?

a) unbelebter Gegenstand

Der Anblick eine Rohrstocks, einer Haarbürste, einer Schulbank oder einer Schulunifrom interessieren mich so viel wie eine Fliege an der Wand.

b) ein Körperteil



ein nacktes Hinterteil, ein Jeanspo oder ein Mädchen im knappen Slip können genauso reizvoll sein wie ein markantes Kinn, ein freundliches Lächeln, ein schön geformter Busen, eine tolle Figur, lange weiche Haare oder eine muskulöse Brust (bitte ohne Haare).

c) sexuelle Stimulanz

ein Streicheln, ein heißer Kuss, eine leidenschaftliche Umarmung, ein verführerisches Flüstern im Ohr können genauso erotisch für mich sein wie alles was mit spanking zu tun hat.

d) Ersatz für den eingentlichen sexuellen Akt

angeblich erleben manche Frauen beim spanking gelegentlich einen Orgasmus. Das habe ich noch nie erlebt, werde es wohl auch nicht und sehne mich auch nicht danach.
sex und spanking gehören zusammen, aber sie gehören nicht notwendig zusammen.

Fazit: Ich bin wohl keine Fetischistin, weil die Kriterien der Definition nicht auf mich zutreffen und cih denke, so geht es wohl der Mehrheit derjenigen, die spanking praktizieren.

Fazit II: Die Definition ist ungenau. Es gibt Worte auf die man fixiert sein kann und es gibt Situationen, die einen immer wieder beschäftigen und erregen können.


Rohrstock, Hinternvoll, Hosen stramm, ab in die Ecke - sind zum Beispiel solche Worte, die aus mir zwar keinen Pawloschen Hund machen, aber irgendwie gehen bei mir dann gewisse Alarmlampen an und mein Interesse ist zumindest geweckt.




Bestimmte Situationen oder Bilder können ebenfalls meine Fantasie sehr schnell anregen und den Gedanken an spanking in mir wecken.

Bin ich also doch fixiert? Ich denke nein.
Denn erst wenn ich die Worte mit meiner Fantasie verknüpfe, wenn ich die Bilder zu einer eigenen Geschichte verbinde entsteht etwas was mich anregt und fasziniert. Wenn ich will und in Stimmung dazu bin tue ich das, wenn ich nicht will lasse ich es.


Ich entscheide, nicht das Objekt - d.h. kein Fetischismus, sondern Vorliebe, erotische Fantasie, Abenteuer - so viel und nicht mehr.




...